
»Es schien Nagl, als sei es das Normalste, sich selbst aufzugeben. Jeder wehrt sich dagegen, bis der Widerstand erlischt …« (5)
»… Nagl legte sich auf das Bett und wartete. Er dachte daran, daß das Eis in der. Arktis »Ewiges Eis « hieß. Das Eis war blau. Er dachte an Spitzbergen. Spitzbergen war der einzige Ort, der ihm einfiel. Als es hell wurde, fuhr Nagl nach Mestre. Er konnte den Engel am Himmel nicht mehr sehen. Von Mestre nahm er einen Bus zum Flughafen Marco Polo und löste ein Ticket nach Fairbanks, Alaska.« (192)
Des Österreichers Gerhard Roth Roman einer “Winterreise”, irgendwann nach 1994 in meinen Bücherregalen gelandet, wohl aus Gründen, und des Titels wegen sicher auch: seit langem mit Schubert unterwegs, damals und auch später1u.a. Elfriede Jelinek, Winterreise (2011), aber wohl nicht nur. Nun beim Aussortieren für die Bibliothek am Meer wieder in die Hand geraten. Kommt erstmal aufs Bücherrad. Offen, ob auch ins Reisegepäck …
Im Vorübergehen. Verwitternde Wintersonne, gesehen in einem Hinterhof in Mitte 2008.
Bild vergrößern: Mit Klick zur Einzelansicht in neuem Fenster;
zurück zum Beitrag: Fenster schließen! | © Foto: Frans de Lippe
- 1u.a. Elfriede Jelinek, Winterreise (2011)