Wie diese innere Kälte überwinden? Wie «mit sich selbst befreundet» zu sein?

“War­um hun­gern wir
so nach Aner­ken­nung,
Tho­mas Fuchs?”

frag­te Bar­ba­ra Blei­sch am 14. Juli in Stern­stun­de Phi­lo­so­phie: Zim­mer 42 den Karl-Jas­pers-Pro­fes­sor für Phi­lo­so­phi­sche Grund­la­gen der Psych­ia­trie und Psy­cho­the­ra­pie an der Ruprecht-Karls-Uni­ver­si­tät Hei­del­berg aus Anlass sei­nes neu­en Buchs (gemein­sam mit Tho­mas Armold) über Das uner­sätt­li­che Selbst.

Denn das nar­ziss­ti­sche Sub­jekt krei­se um sich selbst, wie Sie schrei­ben, aber ohne sich zu fin­den. Die Suche ver­har­re im Aus­sen, wäh­rend das eige­ne Inne­re kalt und leer blei­be. Krank­haf­te Nar­ziss­ten sei­en des­halb bezie­hungs­un­fä­hig: Das Gegen­über kön­ne nur dazu die­nen, die eige­nen inne­ren Lücken zu stop­fen. (…) Nar­ziss­ti­sches Ver­hal­ten scha­de letzt­lich immer auch dem eige­nen Selbst­ver­hält­nis.